Das Kompendium

Mai 2018

Immer mehr unserer engsten Freunde und Familienmitglieder exponieren sich – ob finanziell, auf Sozialen Medien und sogar körperlich –  bei Angelegenheiten, von denen sie früher dachten, dass sie ganz bestimmt nicht deren Hilfe brauchen würden; schauen Sie sich die Proteste gegen unmenschliche Einwanderungspolitik an Flughäfen an (lesen Sie unten die Pionierarbeit der Nobelpreisträgerin Emily Greene Balch, die bereits vor einem Jahrhundert über ähnliche Ungerechtigkeiten nachdachte); oder Guerilla-Umweltaktivismus; oder sogar Bastelworkshops, in denen man lernt, aufmerksamkeitswirksame Schilder für Demos zu machen. Ovid schrieb: ‘Was ist härter als Stein, was weicher als Wasser? Trotzdem höhlt das weiche Wasser den harten Stein.’ Widerstehen Sie weiterhin.

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MENSCHEN

Ein sanftmütiger Agitator vom Lande, dessen Vermächtnis weiter besteht

‘Um sich ein Bild von der Vollkommenheit und Fülle der Natur zu machen’, sagte Masanobu Fukuoka einmal, ‘sollte man einen Spaziergang in den Wald unternehmen. Dort leben Tiere, hohe Bäume und Sträucher in Harmonie miteinander. All dies geschieht ohne den Nutzen menschlicher Genialität und Erfindungsreichtums oder dessen Eingriff.’ In der Ära von Monsanto, dem zunehmend aggressiven Auftreten der Erdölindustustrie und den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels, war Fukuoka (1913–2008) ein stiller Revolutionär, der für eine “Nichts-Tun-Landwirtschaft” plädierte, die scheinbar wundersame Erträge erzeugte und unfruchtbare Landstriche neu beleben konnte. Er absolvierte eine Ausbildung zum Mikrobiologen und zum Agrarwissenschaftler, aber verzichtete auf die westlichen, interventionistischen Perspektiven dieser Disziplinen, nachdem er mit Anfang 20 an einer Lungenentzündung erkrankte – eine Nahtoderfahrung, die ihn dazu brachte, den ganzen Zyklus des Lebens neu zu überdenken. Während er sich von seiner schweren Krankheit erholte, schaute er in der Morgendämmerung auf die Bucht von Yokohama, als ihn eine Epiphanie ereilte: Die Natur war perfekt wie sie war, und Probleme tauchten dann auf, wenn die Menschen versuchten, ihre Erträge massiv anzukurbeln, sie zu schröpfen oder irgendwie anders auszuschlachten. Fukuoka beschloss, auf den Hof seiner Eltern zurückzukehren, um seine neue Philosophie zu testen, und entwickelte dabei eine Einstreuart, das Heu zu verteilen – nachdem er festgestellt hatte, dass der Wind, wenn er durch das Heu fährt, der Reissaat erlaubt zu gedeihen. Er mischte auch Gemüsesamen und verteilte sie in den Flächen zwischen die Zitronenbäume, sodass sie dort Wurzeln schlagen konnten, wo sie am liebsten wachsen und neu keimen würden. Fukuoka verzeichnete anfangs einige magere Jahre, blieb dabei aber kreativ und vor allem geduldig. Sein Einfluss wuchs unter den Verfechtern eines natürlichen Lebensstils und einer natürlichen Ernährung, und er bereiste die Welt, um neue Orte und landwirtschaftliche Berater zu beobachten. The One-Straw Revolution (1975), ein schmaler Band, der seinen Ansatz erläutert, bleibt so eine Art Bibel für ähnlich denkende Landwirte, Küchengärtner und Verfechter der Permakultur.

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KINO

Einen Weg graben jenseits von ‘Sous les pavés, la plage’ (Unter dem Pflaster liegt der Strand’).

Le Fond de l’air est rouge, ein Film des französischen Autors Chris Marker aus dem Jahre 1977, bezieht seinen Titel aus einem Slogan der Neuen Linken innerhalb der französischen 1968er-Bewegung und wurde auf Englisch mit A Grin Without a Cat, eine Anspielung auf ‘Alice im Wunderland’, übersetzt. Auch 50 Jahre später hat sich der Film ganz gut gehalten. Ein ‘Filmessay’, der den politischen Dissens der 1960er und 70er Jahre mit den Mitteln brillant ausgewählter Archivaufnahmen untersucht, und dokumentarische wie persönliche Überlegungen zu verschiedenen Revolutionen durchstreift. Da gibt es eine Aufnahme von Fidel Castro, Che Guevara und einem amerikanischen Piloten, der Bomben abwirft auf das, was er für ein Vietcong-Lager hält. Es gibt Interviews mit den Führern der französischen Kommunisten und leidenschaftlichen Studierenden. Der Sprecher ist entschieden und eindeutig nicht didaktisch. Der Film verwebt die Superstars der Bewegung mit zeitgenössischen Ereignissen – der Quecksilbervergiftung von Minamata in Japan, der Aufstieg Salvador Allendes, Watergate. A Grin Without a Cat ist ein überzeugendes Stück Journalismus mit gleichrangig beeindruckenden poetischen Zügen: Ein Motiv von Katzen und Waschbären wiederholt sich ebenso wie bestimmte körperliche Gesten. Marker wusste, wie er das Material nicht überstrapaziert. Stattdessen ließ er die ausgesparten Zeiten und intensiven Charaktere für sich sprechen.

 
LESEN

Widerstand eines weisen und resoluten Geistes

Der marokkanische Schriftsteller Abdellatif Laâbi wurde 1942 in Fez geboren. ‘Ich habe von Zeit zu Zeit darüber nachgedacht, wie ich zum Schreiben gekommen bin’, erwähnte er in einem Interview. Er wuchs mit sieben Geschwistern in einem Zwei-Zimmer-Haus. Seine Eltern konnten nicht lesen und schreiben. Sie seien ‘fast Sklaven zu unseren Diensten [gewesen], sodass wir essen konnten, sodass wir Kleidung hatten, sodass wir die Schule besuchen konnten.’ Es war seine Mutter, die sein Interesse am geschriebenen Wort entfachte. ‘Das Bild meiner Mutter taucht vor mir auf, weil sie eine Frau mit großem Wortschatz war, bilderreich sprach, und mit einem großartigen Sinn für Humor ausgestattet. Sie ärgerte sich oft über ihren Zustand.’ Laâbi wurde Französischlehrer, dann gründete er das Literaturmagazin Souffles, dessen Redakteure engagierte Dichter und Maler waren. Es wurde 1972 verboten, in dem Jahr, in dem Laâbi inhaftiert wurde für ‘Verbrechen der Meinung’. ‘Erlaubt mir euch mitzuteilen’, warnte König Hassan II sein Volk, nachdem sein Regime eine Studentenrevolte niedergeschlagen hatte, ‘dass es für den Staat keine größere Gefahr gibt als den sogenannten Intellektuellen. Es wäre besser, ihr wäret alle Analphabeten.’ Laâbi sollte bis 1980 in Haft bleiben; 1985 ging er ins Exil nach Frankreich. The Bottom of the Jar enthält Laâbis zärtliche Erinnerungen an seine Kindheit und an seine Familie, wunderschön übersetzt von André Naffis-Sahely, der sich der Aufgabe gewidmet hat, den Reichtum der Kadenzen und Wendungen des Dichters einzufangen. Fez der 1950er Jahre ist ein lebhafter Ort voller übersprudelnder Menschen, wie der Onkel, der Haschisch und das Geschichtenerzählen gleichermaßen liebt (man möge verzeihen, wenn man da eine Verbindung sieht). Bewunderer von marokkanischen Schriftstellern wie Tahar Ben Jelloun, Driss Chraïbi und Mohammed Choukri werden diesen Bildungsroman und dessen warmherzigen, weisen Erzähler zu schätzen wissen, seine Gewitztheit wie auch sein bemerkenswertes Rückgrat.

 
HÖREN

Aufwühlende Deklarationen von Protest, sowohl zeitgemäße als auch zeitlose

Der englische Sänger und Liedermacher Darren Hayman war Frontmann der Rock-Folk-Gruppe Hefner, die sich 2002 auflöste. Seitdem hat er sich ziemlich gut in die Rolle des britischen Exzentrikers entwickelt. Sein Schaffen war ganz erstaunlich, vielseitig und ohne Angst vor neuen Formen – ganz zu schweigen von den alten. Nehmen wir, zum Beispiel, sein Album mit den Bürgerkriegsliedern aus dem 17. Jahrhundert oder die Album-Trilogie, mit der er die Geschichte von Essex erkundete, inklusive der Hexenprozesse aus dem 16. Jahrhundert, oder die Chants for Socialists, die er nach den zehn Protestliedern des englischen Textildesigners, Schriftstellers und sozialen Aktivisten William Morris benannte. Hayman stolperte bereits vor einigen Jahren über dieses Lieder-Pamphlet, während er die William Morris Gallery in Walthamstow besuchte. Er kannte Morris als Künstler und Handwerker, weniger als Figur des Widerstands und noch weniger als Barde. Haymans Interpretation, welche die zehn Lieder für das zeitgenössische Publikum gekürzt und aktualisiert hat, wurde 2015 von Westlondoner Label wiaiwya herausgebracht. Hayman lud Menschen aus Walthamstow, die er vorher nicht kannte, dazu ein, sich in der Galerie und in Morris’ Haus und Landgut in Kelmscott einzufinden, um die überarbeiteten Lieder zu singen. ‘Jeder war willkommen’, sagte er. ‘Für mich geht es beim Sozialismus um Gemeinschaft. Normalerweise überspielen wir im Studio die Stimmen und vervielfachen sie zu einem Chor. Deshalb war es großartig, etwa 30 unterschiedliche Stimmen zu haben, die Morris’ Lieder in seinem Elternhaus sangen.’ Hayman begriff das Album als ein ‘aufrüttelnder Aufruf oder ein Manifest’, aber auch, um ‘Menschen wie mich zu trösten, vielleicht die, die sich ein wenig mehr in der Politik engagiert haben’. Das achte Lied auf dem Album, ‘The Voice of Toil’, ist ganz besonders mitreißend.

 
ARCHITEKTUR

Wissen über Architektur teilen, um den Status Quo zu hinterfragen

Was ist das beste Gegenmittel zum Kult um den sogenannten Stararchitekten und dessen (fast immer) großen, protzigen Gebäude? Nach Tatjana Schneider und Jeremy Till, zwei Professoren der School of Architecture in Sheffield, liegt die Lösung in der Spatial Agency (deutsch: Raumagentur). Dabei handelt es sich um ein Konzept, das seinen Namen dem Kollektiv verdankt, das es ins Leben gerufen hat, und das den Menschen, die die Räume bewohnen und nutzen, den Vorrang gibt, und nicht etwa den Visionen der Bauherren. Die Praktiker von Spatial Agency teilen technische Übung und Wissen über Architekturprozesse mit anderen, um diese sinnvoll daran zu beteiligen, wo und wie sie wohnen. Die flexible Philosophie lässt sich auf eine Vielzahl an Gebäuden anwenden; Beispiele reichen von Shack/Slum Dwellers International (SDI), einer transnationalen NGO, die 1996 gegründet wurde, die einen ‘Verband’ von armen und wohnungslosen Menschen auf städtischer und nationaler Ebene vertritt, bis hin zu den Wiener Praktikern von Coop Himmelblau, das sich seit seiner Gründung 1968 in der österreichischen Tradition der Freudschen Psychoanalyse sieht. Schneider und Till wollen ‘eine zweite Geschichte der Architektur aufdecken, eine, die sich strikt von der Figur des Architekten als individuellen Helden abwendet und diese durch einen kollaborativen Ansatz ersetzt, bei dem die Beauftragten mit und im Sinne von anderen agieren.’ Die Online Datenbank der Spatial Agency, die miteinander verbundene Projekte enthält, ist tiefreichend und mannigfaltig. ‘Bei allen Beispielen auf dieser Webseite’, so schreiben ihre Gründer, ‘gibt es diesen transformativen Anspruch, den Status Quo zu verbessern und die Mittel dafür sind sehr unterschiedlich: Vom Aktivismus bis hin zur Pädagogik, von Veröffentlichungen bis hin zu Netzwerken, Aktionen und Regeln – alles im Zuge von Ermächtigungs-Strategien.’

 
HÖREN

Die Ekstase, Wärme und Macht der Worte

Die allererste Episode des Paris Review Podcast startet einfach: ‘Was sie nicht hören werden, ist wie Autoren empfangen werden’, erfahren wir. ‘Wir lassen das Geschriebene einfach für sich selbst sprechen, so, wie das immer im Magazin gehandhabt wurde.’ Dass man nicht an die Hand genommen wird, fühlt sich treffend an, wenn die tolle Dichterin Eileen Myles aus downtown Manhattan ein Gedicht von James Schuyler liest – ‘A purposeful mutt makes dark marks in blue dew. The day offers so much, holds so little. Or is it simply you, who asking too much, take too little?’ (Eine entschlossene Töle legt sein Häufchen im blauen Tau. Der Tag bietet so viel, und hält so wenig. Oder liegt es einfach an dir, wer zu viel fragt, nimmt sich zu wenig?’) – ganz sicher auch, weil Myles eigenen Gedichte teilweise Schuylers schonungsloser Intensität geschuldet sind. Nach dieser Lesung kommt Wallace Shawns schelmische Interpretation von Denis Johnsons schwarzer, makaberer Erzählung ‘Car-Crash While Hitchhiking’; gefolgt von einem Juwel aus dem Archiv: George Plimpton, der Gründungsredakteur von The Paris Review, im Gespräch mit Maya Angelou. Fortwährend betont Angelou ihre Liebe zur Sprache. ‘Ich liebe sie dafür, was sie für uns erreicht’, erläutert sie. ‘Sie erlaubt uns, zugleich den Schmerz und die Herrlichkeit und die Facetten … unserer Existenz zu beschreiben. Und sie erlaubt uns zu lachen.’ Plimpton fragt, ob auch die Ungerechtigkeit ihre Arbeit ankurbelt. ‘Oh, ja, in der Tat’, antwortet Angelou, ‘und meine Arbeit enthält, so hoffe ich, eine konstante These: Wir mögen viele Niederlagen erleben, aber wir dürfen uns niemals bezwingen lassen.’ Es gibt einen feinen Unterschied, wenn Ungerechtigkeit die Oberhand zu gewinnen scheint.

 
ENTDECKEN

Eine Pazifistin von unerschütterlicher Kühnheit, ihr Leben lang

Als sie zehn Jahre alt war, sah Emily Greene Balch den einflussreichen Unitarier, Pazifisten und Schriftsteller Charles Fletcher Dole bei einer Rede; dieses Erlebnis führte sie auf einen unerschütterlichen Weg. ‘Er bat uns darum, uns in den Dienst des Guten zu stellen, koste es, was es wolle. Sobald ich diesem Ruf folgte, habe ich es nie auch nur eine Sekunde bereut.’ Nachdem sie zunächst Griechisch und Latein studierte (und 1889 zur ersten, nur aus Frauen bestehenden Klasse an Absolventen des Bryn Mawr College’s zählte), belegte sie Wirtschaftswissenschaften an der Sorbonne bei Émile Levasseur. Danach ging sie ans Wellesley, einer weiteren, ursprünglich rein weiblichen amerikanischen Universität. Während sie zu Slawischer Immigration recherchierte, lebte sie in unterschiedlichen benachteiligten Gegenden Amerikas und reiste nach Österreich-Ungarn. ‘In Prag 1906, an jedem unerträglich trostlosem Wintermorgen, sah ich einen Mann, der mit seinen bloßen Fingern in der Asche nach etwas zu Essen suchte [...] die bloßen Hände in dieser eisigen Asche waren irgendwie ausschlaggebend’, schrieb sie in Bezug auf ihre Hinwendung zum Sozialismus. Zwei Jahre später, 1918, wurde sie vom Wellesley für ihren Anti-Kriegs-Aktivismus exmatrikuliert und schloss sich den Mitarbeitern des progressiven Magazins The Nation an. 1919 gründete sie die Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) gemeinsam mit Jane Addams und anderen prominenten Feministinnen; fast ein Jahrhundert später ist WILPF immer noch auf globaler Ebene aktiv. Zwischen den beiden Weltkriegen half Balch Regierungen und internationalen Organisationen bei der Abrüstung und anderen Themen. Der Aufstieg des Nationalsozialismus veranlasste sie, ihre pazifistische Haltung zu überdenken – sie glaubte fortan daran, dass unter gewissen Umständen ‘fundamentale Menschenrechte mit dem Schwert in der Hand’ zu verteidigen seien. Sie erhielt 1946 im Alter von 79 Jahren den Friedensnobelpreis für ihre Arbeit bei WILPF. Ihr Erbe – unermüdlicher Aktivismus, intensives Studium, Pragmatimus, Freundlichkeit und kühne Taten im Dienste des Guten – lebt fort.

 
AUFSUCHEN

Reflexionen über Protest, Aktivismus und Aktion durch Kunst

Einige der Künstler, die in An Incomplete History of Protest: Selections from the Whitney’s Collection, 1940–2017 gezeigt werden, setzten sich aktiv für einen konkreten und zweiseitigen Wandel ein, etwa für den Frieden in Vietnam ein. Weitere, wie z.B. Jaune Quick-to-See Smith, einem registrierten Mitglied der Confederated Salish and Kootenai Nation – imaginierte eine etwas robustere Verteilung der amerikanischen Bürgerrechte, sodass sie auch wirklich jeden Bürger inkludieren würde. Martha Roslers Kurzfilm von 1975 Semiotics of the Kitchen verwendete schlauen Humor, um traditionelle Geschlechterrollen zu unterminieren. Von David Breslin, Rujeko Hockley und Jenny Goldstein kuratiert, enthält An Incomplete History Arbeiten von nahezu 90 Künstlern, von Melvin Edwards bis Guerrilla Girls, John Giorno bis Paul Chan, und geht chronologisch vor, ohne abschließendes Datum (um anzuregen, dass die Schau, so wie sie ist, weiterleben muss). ‘Wir wollen damit sagen, dass diese Arbeit nicht beendet ist, dass sie weitergeht’, betont Breslin. ‘Das ist einer der Gründe, warum wir ‘Incomplete’, also das Wort ‘Unvollständig’ im Titel der Ausstellung haben wollten. Nicht nur um anzuzeigen, dass die Arbeit des Protests unvollständig ist, sondern auch die Arbeit des Museums bei dem Versuch, so nah wie möglich mit den Künstlern zusammenzuarbeiten, um zu sehen, wie wir Gleichschritt mit ihnen halten können.’ Diese Ausstellung ist eine exzellente Ergänzung zu Hope to Nope: Graphics and Politics 2008–18, die bis zum 12. August 2018 im London Design Museum läuft. Hier werden Designs gezeigt, die kürzlich bei Protesten verwendet wurden, von Internet Memes bis hin zu den guten alten Protestschildern.

 

 

Illustrationen von Jeffrey Cheung.

‘Resist much, obey little.’

Walt Whitman