DC Open 2019

Ein Wochenende, zwei Städte, 47 Galerien

Wir sind bereits seit langem Partner und Bewunderer der DC Open - ein jährliches Event, zu dem Dutzende Galerien in Köln und Düsseldorf ihre Türen öffnen. Zahlreiche Museen, verschiedene Einrichtungen und weitere Veranstaltungsorte, einige davon mit verlängerten Öffnungszeiten, schließen sich ihnen dabei an. Pünktlich zum Ende des Sommers bildet die DC Open den feierlichen Auftakt der Herbstsaison der lokalen Kunstwelt. In diesem Jahr findet sie vom 6. bis 8. September statt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Allein bei der Fotografie reicht das Spektrum von der Schwarz-Weiß-Arbeit von John Cohen, der die Lebensweisen von Amerikanern in den 1950er Jahren – einige davon New Yorker Dichter, andere Kentucky-Bauern - in der Galerie Julian Sander (Köln) dokumentiert, bis hin zu den surrealen Farben von Glen Rubsamens Fotografien bei Cosar HMT (Düsseldorf), die ein neues Licht auf vertraute Bilder wie das Friedensdenkmal in Hiroshima oder die gewaltige Rauchwolke der „Deepwater Horizon“-Katastrophe werfen.

Für die einstündige Fahrt zwischen den beiden Städten steht den Besuchern ein kostenloser Shuttle-Bus zur Verfügung. Die Ersparnis der Zugkosten wird Ihnen beim Kauf einer Skulptur oder einer Videoinstallation zwar nicht allzu behilflich sein, dafür aber die Gelegenheit bieten, die Reise in Begleitung von anderen Kunstliebhabern zu unternehmen. Am Ziel angekommen, werden Sie problemlos Ihre tägliche Schrittzahl erreichen, wenn man bedenkt, wie viel es zu sehen gibt.


Bild: Christian Theiß, untitled, collage on paper, dimensions variable, 2019. (Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und Galerie Clages, Köln)

‘Art, like morality, consists of drawing the line somewhere.’

G.K. Chesterton