Aesop Getreidegasse store front

Ein ausladender Verkaufstresen aus massivem Eichenholz ahmt die dreibeinige Form alter Cembali nach, auf denen Mozart bedeutende Werke komponierte.

Aesop Getreidegasse, entworfen in Zusammenarbeit mit Jakob Sprenger und Götz Eßlinger, ist inspiriert von Salzburgs opulenter Barockarchitektur und der engen Verbindung zur klassischen Musik. Der Store befindet sich in dem aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gritzenbergerhaus in der Getreidegasse, nahe der Geburtsstätte von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die Fassade dient als Bühne: In den großen Fenstern schweben Regale vor üppigen, ockerfarbenen Samtvorhängen. Zwei auf einem lokalen Antiquitätenmarkt entdeckte Kunstwerke, die Tänzer aus getrockneten Blumen und Blättern zeigen, zieren den Eingang. Im Inneren säumen geölte Eichenvertäfelungen die Wände und erinnern an die charakteristischen lokalen Kaffeehäuser, wie das Café Tomaselli aus dem Jahr 1703. Ein vier Meter langes Waschbecken aus Nagelfluhgestein schafft eine Verbindung zu Salzburgs geologischer Beschaffenheit und zahlreichen Brunnen.

Der zweite Bereich wird durch ein dramatisches Bogengewölbe bestimmt, das durch ein dynamisches Lichtsystem zum Leben erweckt wird. Ein ausladender Verkaufstresen aus massivem Eichenholz ahmt die dreibeinige Form alter Cembali nach, auf denen Mozart bedeutende Werke komponierte. Eine weitere Reihe von Samtvorhängen signalisiert ein Intermezzo zwischen dem vorderen und hinteren, deutlich schmaleren Abschnitt des Ladens - dieser dritte Bereich bietet Platz für Meetings und weitere Annehmlichkeiten.

Slideshow links - for visual effect only:
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‘Depth must be hidden. Where? On the surface.’

Hugo von Hofmannsthal