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Das Kompendium

Februar 2020

In den letzten Jahrzehnten hat die Zivilisation einen profunden Wendepunkt erfahren. Nach Jahrtausenden des Gegenteils, hat sich das Gleichgewicht unserer Bevölkerung vom Land in die Stadt verlagert. Das Urbane hat die Moderne dahingehend definiert, dass diejenigen von uns, die in Metropolen leben, sie als unverzichtbare und einzigartige Symbole für das ansehen, was es bedeutet, im Jetzt zu leben. Doch die gewaltigen Errungenschaften der Stadt, ihre Konsolidierungen von Technologien, Kulturen und Effizienz, können einen Preis fordern, dessen wir uns immer bewusst sein müssen. Von der Abnutzung unserer Haut durch Feinstaub über den Verkehrsstau zu Stoßzeiten bis hin zu solch unvorhersehbaren Effekten wie dem rapiden Rückgang und der Veränderung des Vogelgesangs – die Stadt ist eine Einheit, ein Organismus, ein Konzept, das Entscheidungsträger, Architekten, Ingenieure, Künstler und vor allem auch ihre diversen Einwohner fortwährend auf die Probe stellt. In diesem Monat feiern wir die bewusstseinserweckende Aufgabe, Wege zu beleuchten, wie man in der Stadt leben und sie wertschätzen kann, und wie man über ihren Fehlern und Ungerechtigkeiten steht, um so ihre Freuden und die Möglichkeiten ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft zu entdecken.

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KINO

Ein intelligenter, viszeraler Ausschnitt städtischer Wahrheit

Sollten Sie in Mexiko-Stadt einen medizinischen Notfall haben, dann können Sie Ihr Glück versuchen, einen öffentlichen Krankenwagen zu rufen – es gibt allerdings nur 45 für 9 Millionen Einwohner. Wahrscheinlicher ist es daher, dass Sie einen der privaten Notfalldienste der Stadt kontaktieren werden. Midnight Family (2019), eine Dokumentation des 26-jährigen Filmemachers Luke Lorentzen, der einen Preis für Kameraführung auf dem Sundance Film Festival gewonnen hat, folgt den Ochoas, die eine familiengeführte Ambulanz mit nur einem Krankenwagen betreiben, wie sie auf Notfälle reagieren und versuchen, die Zahlungen in einem „Catch-As-Catch-Can“-Umfeld einzutreiben. Fern Ochoa ist vordergründig das Familienoberhaupt, aber sein Gesundheitszustand ist instabil und die Leitung des Betriebs fällt meist auf Juan zurück, einen 17-Jährigen mit Zahnspange, der während der Interviews ein Kuscheltier umarmt. Nachts sitzt Juan in dem Fahrzeug – ein ausrangierter Krankenwagen aus Oklahoma, der nach Mexiko verschifft wurde, wo die Ochoas ihn gekauft haben – in untätiger, nervöser Erwartung des Anrufes, der ihn gegen seine Rivalen durch die überlasteten Straßen rasen lässt, in dem Bemühen, der erste vor Ort zu sein. Der Weg der Ochoas ist steinig: Patienten wollen oder können nicht für ihre erhaltenen Dienstleistungen zahlen (entweder vor oder nach dem Geschehenen), die Polizei, die sie wegen Verstößen, die sich nicht begangen haben, vorlädt oder gleich nach Bestechungsgeldern verlangt. Eine erschütternde Szene, in denen die Ochoas ein Kind, das eine traumatische Hirnverletzung erlitten hat, in ein Krankenhaus transportieren, vermittelt spürbar das Adrenalin und die blitzschnellen ethischen Entscheidungen, die ihre Arbeit ihnen abverlangt. Midnight Family predigt nie oder wirkt belehrend, doch die Situationen, die das Werk zeigt, sind eine implizite Kritik an zahlreichen Systemen – Gesundheit, Transport und sozialen Sicherheitsnetzen – die im Argen liegen. „Wenn man gute Menschen in ein kaputtes System steckt”, erzählte Lorentzen einem Interviewer, „werden die Dinge, die sie letzten Endes tun müssen, wirklich kompliziert.“

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LESEN

Das Plädoyer für dröhnende Menschenmengen

Bis zum Jahr 2050 werden 75 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Für den Stadttheoretiker P. D. Smith ist das eine gute Nachricht. „An diesem dynamischen, kosmopolitischen Ort“, schreibt Smith in seinem lebhaften und zugänglichen Erstlingswerk aus dem Jahr 2012 City: A Guidebook for the Urban Age, „liegt die Quelle der Inspiration für uns als Spezies. Die großartigsten Städte fördern und regen Ideen in der Wissenschaft und in den Künsten an, welche das Herz der menschlichen Zivilisation sind. Aus diesem Grunde sind nachhaltige, menschenfreundliche und gut verwaltete Städte unsere beste Hoffnung für die Zukunft.“ City muss nicht geradlinig von vorne bis hinten gelesen werden. „Wie in einer realen Stadt“, erzählt uns Smith, „kann man jedem Weg in diesem Buch folgen. Und sorgen Sie sich nicht, sich zu verlaufen. Manche sagen, dass es der beste Weg ist, eine Stadt zu erkunden“. Wie viele Wissenschaftler verfolgt Smith die Ansicht, dass die erste Stadt der Welt – und folglich auch die erste Instanz der Stadtplanung – höchstwahrscheinlich das mesopotamische Zentrum Eridu war, heute eine archäologische Stätte im Südirak. Vieles von dem, was eine jede Stadt ausmacht, hat indessen wenig mit bürokratischen Absichten zu tun. In diesem Sinne werden in einem Kapitel über Mauern auch Graffitikunst, Straßensprache, Ghettos, Slums, Rotlichtviertel und Museen behandelt. Ein anderes Kapitel stellt die Frage, was die „ideale Stadt“ wäre und erkundet die Modelle und Fantasien von Italo Calvino, Tomasso Campanella, Le Corbusier, Ebenezer Howard, Leonardo da Vinci, Thomas More, Platon und Vitruvius. In Calvinos Die unsichtbaren Städte vertraut sich Marco Polo Kublai Khan an: „Städte sind genauso wie Träume aus Wünschen und Ängsten gebaut, auch wenn der Faden ihrer Rede geheim ist, ihre Regeln absurd, ihre Perspektiven trügerisch sind und ein jedes Ding ein anderes verbirgt.“ Smith kontrastiert die bunte Dichte eines pulsierenden Zentrums wie New York oder Hongkong mit der konzentrischen Zersiedelung jenseits dieser Zentren, den sich wiederholenden Teilen außerhalb der Vororte. Dies wiederum stützt die Definition der Stadt im 21. Jahrhundert als ein „Konstrukt fossiler Brennstoffe auf der Suche nach schneller Umstrukturierung“ des Theoretikers Peter Droege. Smiths wunderbarer und gut recherchierter Lobgesang auf die städtische Existenz bezwingt die Angst vor langen Schlangen, schroffen Fremden und schmerzhaften Strafzetteln fürs Falschparken. Tauchen Sie in City ein und Sie werden versucht sein, wie ein Flaneur in eine noch unbestimmte Richtung zu wandern. Bleiben Sie dabei jedoch immer auf der Hut, denn Smiths nächstes Buch widmet sich der Schnittstelle zwischen Städten und Verbrechen.

 

 

ENTDECKEN

 

Inspirierende Konzepte bevorstehender Entwicklungen

 

In seinem Visionary Cities Project zitiert Designer und Theoretiker Alexander Eisenschmidt den Plan von Ildefons Cerdà für Barcelona aus dem Jahr 1859, Le Corbusiers „Plan Voisin” aus dem Jahr 1925 sowie Ludwig Hilberseimers Vision für das Chicago der 1950er Jahre als Leitsterne. Das Projekt ist eine Plattform, die sich dem Studium der zeitgenössischen Stadt widmet und dabei neue Iterationen von architektonischem Urbanismus durch Forschungskooperationen, Designstudios, Workshops und Ausstellungen erdenkt. Eisenschmidt, der an der University of Illinois at Chicago unterrichtet, ist der Autor von The Good Metropolis (Birkhäuser, 2019) und Redakteur bei City Catalyst und Chicagoisms. Er hat Ausstellungen kuratiert und seine eigenen Arbeiten auf der Architektur-Biennale in Venedig sowie im Art Institute of Chicago ausgestellt. 2015 haben er und eine Gruppe von Studenten und Kollegen ein Portfolio mit konkurrierenden Visionen für die Entwicklung der englischen Stadt Ilfracombe an der Nordküste Devonshires zusammengestellt. Ihre wunderbaren und gewitzten Zeichnungen, von denen einige mit einer 3D-Brille betrachtet werden sollten, haben den Plan des offiziellen Entwicklers, des Künstlers Damien Hirst, nahezu in den Schatten gestellt. Hirst hat sich mit den Architekten von Rundell Associates zusammengetan, um eine Ausführung zu produzieren, die in den Augen einiger Architekturkritiker überraschend prosaisch wirkte: ein Eco-Village mit dem Namen Southern Extension, das 750 erschwingliche, identische Behausungen beheimatet. (Hirst und sein Unternehmen mit dem treffenden Namen Resign, was auf Deutsch so viel heißt wie zurücktreten oder kündigen, haben sich in der Tat 2016 aus dem Projekt zurückgezogen und es an die Immobiliengruppe Inox übergeben. Man schätzt, dass die Fertigstellung 15 Jahre betragen wird.) Hätten die Einwohner von Ilfracombe die Gelegenheit gehabt, über die spekulativen Erfindungen des Visionary Cities Projects nachzudenken, hätten sie sich vielleicht für eine etwas gewagtere Richtung entschieden.

 

 

AUFSUCHEN

 

Eine Stadt aus Couscous und andere raffinierte Attraktionen

 

Bis zum 22. März 2020 präsentiert die Tate Modern „Living Cities“, eine Ausstellung von Künstlern, die in Städten auf der ganzen Welt arbeiten und Kunstwerke über diese Städte schaffen. Ein immersiver digitaler Raum gibt Besuchern die Möglichkeit, mit der Künstlerin Sheela Gowda eine Tour durch Bangalore zu unternehmen und Ai Weiwei dabei zuzuhören, wie seine Erlebnisse in Peking seine Werke beeinflusst haben. Der Fotograf Stephen Shore fängt eine Reihe an Stadtbildern von New York City und Chicago bis hin zu Oklahoma City und Gallup ein, während Naoya Hatakeyamas Fotografien von Lichtmustern in Tokio, Maquettes/Light, auf Leuchtkästen ausgestellt sind, was ihnen ein scharfes Schillern verleiht. Pavilion (2016), von der polnischen Künstlerin Monika Sosnowska, wurde von der Architektur der Wohnsiedlung Osiedle Slowackiego in Lubin, Polen inspiriert. Sosnowskas 2.000 Kilogramm schwere, schwarz gestrichene Stahlskulptur sieht aus wie ein architektonisches Fragment mit zerknitterten rechteckigen und türähnlichen Öffnungen, eingebettet in verworrene Gitter. Kader Attias Untitled (Ghardaïa) (2009) ist ein geniales maßgetreues Modell der algerischen Stadt Ghardaïa, das aus 350 Kilogramm gekochtem Couscous, Tapetenkleister und Salz gemacht ist und von den Fotografien des schweizerischen Architekten Le Corbusier sowie des französischen Architekten Fernand Pouillon umgeben ist. (Le Corbusier besuchte Ghardaïa in den 1930er Jahren und wandte den Minimalismus ihrer Architektur auf die Wohnblöcke in Frankreich an. Attia, der in dem Pariser Vorort Seine-Saint-Denis geboren wurde, wuchs in einem Gebäude von Pouillon auf.) „Los Moscos“ (2004) von Mark Bradford ist eine Papierkollage aus Posterschnipseln, Flyern und Verpackungen, die Bradford in der Nähe seines Studios in South Central Los Angeles fand. (Los moscos bedeutet „die Fliegen”, ein abfälliger Begriff für Arbeitsmigranten in der Gegend von San Francisco Bay.) Die Worte und Slogans, die sich in dem Werk drängen, sind eine Reflektion der ethnischen Vielfalt von South Central. Bradford zufolge agieren die Schnipsel „als Erinnerungen an, die überklebt und vergangen sind. Schält man die Lagen des Papiers ab, ist es, als lese man die Straßen durch die Zeichen hindurch.“ Um das Werk zu schaffen, hat Bradford Lagen hinzugefügt, diese abgeschliffen und wieder neue Lagen hinzugefügt und diese wiederum abgeschliffen. Seine elektrische Schleifmaschine hat er dabei einmal mit einem Pinsel verglichen. Beirut Caoutchouc (2004–2008) von Marwan Rechmaoui ist eine Gummikarte von Beirut, über die Besucher laufen können. Sie spiegelt das Maßwerk der Straßen wider und ist nach Stadtteilen aufgeteilt. Temporary Dwellings (1974–1977) von der türkischen Künstlerin Nil Yalter stellt türkische, kurdische, und puerto-ricanische Einwanderergemeinden in Paris, Istanbul und New York in einem Stil dar, der an Ethnografie erinnert. Diese faszinierende Ausstellung beleuchtet das sich schnell verändernde städtische Leben sowohl mit Tiefe als auch mit Launenhaftigkeit.

 

 

THE PARIS REVIEW

 

Ein Schurke aus dem frühen 20. Jahrhundert in Berlin

Die lebendigen und bösartigen Gemälde des Karikaturisten George Grosz vom Straßenleben in Berlin enthüllen eine Halbwelt nach dem Ersten Weltkrieg, die vor Schatten und Lust regelrecht zuckt. Hannah Arendt schrieb über Grosz, dass „[seine] Karikaturen uns nicht so sehr wie Satire, sondern eher wie eine realistische Reportage erschienen.“ In einem bissigen Essay in der Paris Review Daily nutzt Dustin Illingworth Grosz, um den Schriftsteller Alfred Döblin, und insbesondere Döblins 1929 erschienenen Roman Berlin Alexanderplatz, vorzustellen, der 2018 von der New York Review Books neu aufgelegt wurde. Der Buchdeckel dieser neuen Ausgabe, übersetzt von Michael Hofmann, zeigt eines von Groszs Werken, Panorama (Down with Liebknecht). Das heruntergekommene, morbide Gemälde passt hervorragend zu der Geschichte des gewalttätigen, inkompetenten und vom Pech verfolgten Franz Biberkopf, Döblins Antihelden, der nach einer Zeit im Gefängnis durch das Leben in Berlin navigiert. Biberkopfs Abenteuer und Schwierigkeiten werden luftig, in kurzen episodischen Kapiteln mit umgangssprachlichen Titeln („Wiedersehn auf dem Alex, Hundekälte“), erzählt. Er ist bemüht, ein relativ seriöses Leben zu führen und verhökert Krawattenhalter und Zeitungen im düsteren Bezirk des Alexanderplatzes. Doch schon bald fällt er zurück in die Unterwelt und wird wieder in Gewahrsam genommen, wo er die Entscheidung trifft, sich selbst in die Katatonie zu hungern. Eine dramatische Begegnung mit dem Geist des Todes gibt ihm einen gedämpften Lebenswillen zurück und nach seiner Freilassung schlägt er sich als Hilfsarbeiter durch. Diese eigenartige, düstere Fabel wird durch Döblins Patchwork-Eindrücke von Berlin elektrisiert. Betrachtungen von moderner Musik, biblischen Schriften, Reklamen und Tierhaltung verleihen der Narrative ihre merkwürdige, vibrierende Kraft. „Irgendwo zwischen Walter Ruttmanns dissonanten Montagen und John Dos Passos‘ „Camera Eye”, schreibt Illingworth, „überträgt Döblin eine Form von Bewusstsein für die Metropole selbst“. Geboren 1878 in Stettin in Pommern, kam Döblin nach Berlin nachdem sein Vater, ein Schneider, eine jüngere Frau kennenlernte. Diese Entwicklung zwang ihn, seine Mutter und seine vier Geschwister, in die Blumenstraße in einem Arbeiterviertel in Berlin zu ziehen. Erinnerungen an diese Zeit der Armut waren vermutlich ausschlaggebend für Döblins Entscheidung, Arzt zu werden, sei es aus Selbsterhaltung oder Pflichtgefühl heraus (bei seinen Patienten handelte es sich hauptsächlich um Menschen aus den Armenvierteln). Darüber hinaus schrieb er fortwährend – Romane, Gedichte, Reportagen, Theaterstücke – aber bis Berlin Alexanderplatz war keines der Werke erfolgreich. Döblin bewunderte die Schriften von James Joyce und erzählte wie Joyce Geschichten von individuellem Bewusstsein, das im Chaos des städtischen Lebens pulsiert und strapaziert wird. Döblin bemerkte das Flimmern des Faschismus in der korrupten Trägheit der späten Weimarer Republik und floh nach Kalifornien, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Für den modernen Leser, „der alarmiert ist von … dem Aufstieg der Rechten weltweit“, bemerkt Illingworth, „könnte sich Berlin Alexanderplatz als eine Art zerbrochener Spiegel erweisen.“

 
ARCHITEKTUR

Die Geschichte zweier grüner Türme

Bosco Verticale oder der vertikale Wald, sind zwei Wohntürme – der größere misst 111 Meter, der kleinere 76 – in der Nähe von Mailands Bahnhof Porta Garibaldi. Fertiggestellt im Jahr 2014 sind sie ein Aufruhr pflanzlichen Lebens, geziert von 900 Bäumen, 5.000 Sträuchern und 11.000 ganzjährigen Pflanzen. Die 400 Wohneinheiten, die sich in diese grüne Fassade einfügen, behausen glückliche urbane Dryaden. Entworfen von Stefano Boeri mit der Hilfe eines Teams aus Gartenbauern und Botanikern, wurde das Projekt von dem 1957 erschienenen Roman Der Baron auf den Bäumen von Italo Calvino inspiriert. Als ein Mikrolebensraum, der jährlich 44.000 Pfund Kohlendioxid umwandelt, bieten die Türme ein Zuhause für wilde Solitärbienen, Hummeln, Schwebfliegen und 20 verschiedene Vogelarten. Das struppige Exterieur mildert ebenfalls die Temperatur im Inneren des Gebäudes und schützt vor Wind, Staub und Lärmbelästigung. Solarzellen sorgen für erneuerbare Energie während gefiltertes Grauwasser aus Becken und Bädern das Grün bewässert. Boeris urbane Forstwirtschaft ist ein umwerfendes Gegenmittel für die Umweltbelastung der Städte. Sein Modell repliziert er auf der ganzen Welt. In Paris baut er den Forêt Blanche, einen 54 Meter hohen Turm, dessen Wände einen Hektar Wald bilden werden. Seine Forest City in Lishui in China wird 40.000 Bäume und eine Millionen Pflanzen beherbergen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Illustrationen von Audrey Helen Weber

 

‘Through this broad street, restless ever, ebbs and flows a human tide…’

John Greenleaf Whittier